Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen

Mit der Hildegardmedizin und Gewürzen das Immunsystem für den Winter stärken.

Anwendung: Für die allgemeine Gesundheit, zur Stärkung von Herz, Lunge, Magen, Augen, Eingeweide, Nieren, Gemüt (Melancholie), Immunsystem und Verdauung; zur Verhütung von Arteriosklerose, Darmkrankheiten (Entzündungen), Erkältungsanfälligkeit (Bronchitis, Grippe), Unterleibsentzündungen; Frühjahrskur zur Stärkung und Entschlackung aller Organe (insbesondere der Nieren als Alterungsorgan). Jeden 3. Tag ein Likörglas (1/16l bzw. ca. 62 ml) vor dem Frühstück, kurmäßig von Mai bis Oktober. Für eine Kur (für 6 Monate) werden rund 4 Liter benötigt.

Info: Mit jedem 3. Tag ist gemeint, dass immer 2 Tage zwischen den Einnahmen pausiert wird. Hildegard weißt in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Wermut eine sehr starke Wirkung besitzt und im Übermaß den Körper auch belasten könnte.

 

Methoden der Hildegard-Medizin

Dazu gehören Pflanzenheilkunde, Ernährungsregeln, und Ausleitungsverfahren

Die Behandlung nach Hildegard von Bingen, so wie sie von Hertzka und Strehlow vertreten wird, beruht auf

  • Vorschriften über maßvolle und ausgewogene Ernährung. Hildegard hob Kräuter und Gewürze hervor, außerdem Dinkel, Sellerie, Edelkastanie und Fenchel. Hildegard: „Der Dinkel ist das beste Getreide, und er ist warm und fett und kräftig, und er ist milder als andere Getreidearten, und er bereitet dem der ihn ißt, rechtes Fleisch und rechtes Blut, und er macht frohen Sinn und Freude im Gemüt des Menschen.“[13]
  • Anwendung zahlreicher pflanzlicher Arzneien, und Mineralien
  • Geregelter Wechsel von Ruhe und Aktivität.

In der Ernährungstherapie wird primär der Dinkel als universelles Lebens- und Heilmittel eingesetzt. Seine allgemeine Renaissance, sein Auftauchen in vielen Reformhäusern und seinen therapeutischen Einsatz bei chronischen Zivilisationserkrankungen verdankt der Dinkel nicht zuletzt der "Hildegard-Bewegung"

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